
Über
Autorenportrait – Thomas Pischulla
Geboren 1984 in Stolberg (NRW), wuchs Thomas P. in einer ruhigen Umgebung am Rand der Voreifel auf. Schon früh suchte er Rückzugsorte und fand Trost in Geschichten, Bildern und fiktiven Welten.
Nach dem Abitur 2005 folgte der Wehrdienst. Ein Studium an der RWTH Aachen begann vielversprechend, wurde jedoch abgebrochen. Eine erste tiefe Krise erschütterte sein Leben – Thomas galt für mehrere Wochen als vermisst. Die Erfahrung führte zu einem Wendepunkt und war Auslöser für eine längere Auseinandersetzung mit der eigenen psychischen Gesundheit.
Beruflich begann er in der Glasindustrie, wo er zunächst eine Ausbildung absolvierte. Doch Druck von außen und ein hoher eigener Anspruch führten zur Überforderung. Eine psychologische Diagnose und eine spätere Umschulung zum Glaser brachten Stabilität – ebenso wie eine ruhige Lebensphase, in der er Mittelalter- und Reenactment-Erfahrungen sammelte.
Doch auch diese Phase blieb nicht dauerhaft beständig. Inzwischen lebt Thomas ganz normal in einer eigenen Wohnung und arbeitet im geschützten Bereich einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen – ein Ort, der ihm neue Sicherheit und Perspektiven bietet.
Seit 2025 schreibt er – zunächst mit Unterstützung von KI, vor allem ChatGPT – an eigenen Geschichten. Was als kreativer Ausgleich aus dem Hobbybereich begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Leidenschaft. Seine Texte entstehen an der Schnittstelle zwischen Rollenspiel, Fantasy und persönlicher Verarbeitung. Figuren mit innerem Ringen, Schatten und Stärke stehen oft im Zentrum.
Privat ist Thomas ein ruhiger, zurückhaltender Mensch. Er liebt LARP, Pen-&-Paper-Rollenspiele – vor allem online – und findet manchmal sogar den Mut zum Karaoke.

